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Coronavirus und Haustiere

Liebe Tierhalterinnen und -halter, es sind besonders herausfordernde Zeiten, in denen vieles unklar ist. Holen Sie sich professionellen Rat in Ihrer Tierarztpraxis.

Informationen zu Corona bei Haustieren
Corona kommt seit vielen Jahren bei Haustieren vor. Es ist wichtig, die Coronaviren der Haustiere von den Humanerregern zu unterscheiden. Denn auch bei Tieren gibt es nicht „das eine Coronavirus“, sondern viele verschiedene Stämme. Bisher erwiesen sich Hunde, Katzen, Kaninchen, Goldhamster und Frettchen als empfänglich für SARS-CoV-2. Meerschweinchen ließen sich nicht mit dem Virus infizieren. Trotzdem gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass Haustiere wie Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen. Bei der Covid-19-Pandemie ist die Übertragung von Mensch zu Mensch ausschlaggebend für die Verbreitung. Der Kontakt gesunder Personen zu Haustieren muss nach den derzeitig verfügbaren Informationen aus Sicht des Friedrich-Loeffler-Instituts nicht eingeschränkt werden.
Allerdings ist es als allgemeine Vorsichtsmaßnahme immer ratsam, grundlegende Prinzipien der Hygiene zu beachten, wenn man mit Tieren in Kontakt kommt. Insbesondere dann, wenn immungeschwächte oder kranke Personen mit Tieren umgehen, sollte eine ausreichende Handhygiene und das Vermeiden von „Mund zu Schnauze“-Kontakten beachtet werden. Händewaschen nach einem Kontakt mit Haustieren ist grundsätzlich immer sinnvoll.
Quelle: FLI | Stand 17.12.2020

Meldepflicht bei Corona-Infektionen von Haustieren
Haustiere, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, müssen den Behörden gemeldet werden. Die Meldung kann bei Veterinärbehörden, Gesundheitsämtern oder Tierärzten erfolgen. Dies ist aus wissenschaftlicher Sicht wichtig und sinnvoll. Ziel ist es, die Forschung zu unterstützen und dazu beizutragen, zukünftig Risiken in Bezug auf die Gesundheit von Tier und Mensch frühzeitig zu erkennen sowie geeignete Bekämpfungsmaßnahmen anzuwenden. Eine Pflicht, das Tier testen zu lassen, besteht allerdings nicht.
Quelle: Bundesregierung | Stand 03.07.2020

Urlaub mit Hund und Katze

Für den Urlaub innerhalb von Deutschland gelten bezüglich der Impfung keine Auflagen. Allerdings sollten die jeweiligen Landeshundeverordnungen beachtet werden, was Vorhandensein eines Mikrochips, Leinen-/Maulkorbpflicht oder bestimmte Hunderassen betrifft.

Verlässt das Tier Deutschland, benötigt es einen blauen Heimtierausweis; dafür ist eine Kennzeichnung durch einen Mikrochip notwendig.
Für alle EU-Länder ist eine gültige Tollwutimpfung vorgeschrieben, die Gültigkeit der Impfung richtet sich nach den Angaben des Herstellers (zwischen 1 und 3 Jahren). Einige Länder verlangen auch den Nachweis einer Zecken- und Bandwurmbehandlung, vom Tierarzt bestätigt im Heimtierausweis. Teilweise bestehen Leinen-/Maulkorbpflicht oder Einschränkungen für bestimmte (Kampfhund-)Rassen.

Für Länder ausserhalb der EU können abweichende Bestimmungen gelten, zum Beispiel weiterführende Impfungen, 1-jährige Impfabstände bei der Tollwut oder vor der Ausreise eine Blutuntersuchung auf Tollwut-Antikörper, um wieder nach Deutschland einreisen zu dürfen.

Genauere Informationen können Sie über die Seite des Auswärtigen Amtes, die entsprechenden Botschaften oder auf der Seite www.petsontour.de bekommen.

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